Kiel Fiktion

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Der Plan; Stadtplanung für Jeden

Auf einem Grundmodell wollen wir mit Ihnen gemeinsam die Stadt Kiel fiktiv als Kunstwerk nachbauen. Jeder soll die Möglichkeit bekommen, Gedanken und Wünsche kreativ umzusetzen.

Der Raum soll ein Treibhaus für Phantasie werden – für alle ein Kreativraum bzw. eine »Planungswerkstatt«. Es entsteht ein gemeinsames Werk der Stadt und des Grüngürtels. Das Ergebnis ist ein Magazin aus Träumen, Wünschen, Gedanken, Visionen, Plänen, Fiktionen, Geschichten und Geschichte. Ein Archiv also, bestehend aus Texten, Plänen, Filmen, Fotos und Tönen – das es so in Kiel noch nicht gibt.

Wie funktioniert unsere Stadt? Es soll auch ein Raum des konstruktiven Dialogs werden. Vorurteile und Barrieren wollen wir abbauen.

BOTTOM-UP

Eine Wertschätzung für noch vorhandene Grünareale in der Stadt soll so entstehen – ein Versuch, so mehr Identifikation zu schaffen. Wie möchte ich leben, welche Lebensqualität erwarte ich? Es soll stadtplanerische Entwicklungen positiv beeinflussen und langfristig ein beispielhaftes Modell für aktive Bürgerbeteiligung werden. Das Vorbild ist eine der ersten Initiativen für Grüngürtelgestaltung in Frankfurt. Dort hiess es »Bürger gestaltet eure Stadt selbst«

Die Wahrnehmung von Veränderungen einer Stadt innerhalb großer Zeiträume kann durch historische Rückblicke geschärft werden. Namhafte Stadtplaner hatten für Kiel schon frühzeitig eine kluge Stadtentwicklung entworfen. Heute ist, bedingt durch starke wirtschaftliche Zwänge, eine nachhaltige Stadtplanung kaum mehr möglich. Wir stellen unterschiedliche Städteplanungen mit ähnlichem Grüngürtel vor (Frankfurt, Köln, Bremen, Berlin, Hamburg, Hannover, etc.).

Wen sprechen wir an

Wir möchten jeden ansprechen, ob alt oder jung; Sprachbarrieren sollen kein Hindernis sein. Die Öffentlichkeit immer wieder einzuladen ist uns sehr wichtig. Wir wollen ein Raum der Heiterkeit und Fröhlichkeit schaffen, einen Raum für Bürger, bei denen Optimismus und Mut zu Neuem entstehen soll.